Februar 2010


Die breite Öffentlichkeit in Deutschland ist heute über die weibliche Genitalverstümmelung informiert. Das war nicht immer so. In den späten siebziger Jahren hört, liest und sieht man erstmals vereinzelt auch in Deutschland von dieser jahrtausende Jahre alten Tradition. In den folgenden Jahrzehnten wird klar, in welchem ungeheuerlichen Ausmaß Frauen und Kinder unter der gravierenden Menschenrechtsverletzung leiden müssen. Die wenigen Hilfsorganisationen, die versuchen, den Brauch zu bekämpfen, erhalten nicht viel mediale Öffentlichkeit. Schließlich ist es „nur“ ein Frauenproblem, und, Afrika ist weit weg. Die Dimensionen sind bekannt. Heute leiden noch immer 150 Millionen Frauen und Kinder an der Verstümmelung ihrer Genitalien. Durch Migration existiert der Brauch weltweit.

Der Verein (I)NTACT leistet seit seiner Gründung im Jahr 1996 auch in Deutschland Aufklärungsarbeit. Denn obwohl längst bekannt ist, worum es sich bei diesem Verbrechen handelt, passiert immer noch zu wenig. Maßnahmen zum Schutz der von Genitalverstümmelung bedrohten Mädchen werden nur schleppend umgesetzt.

Weiter Infos zum Thema auf intact-ev.de.

(Text aus einem Newsletter von (I)ntact. Mit freundlicher Genehmigung von (I)ntact.)

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(via beetlebum)

Seit einiger Zeit sind die Parteien ja schon am überlegen über die sogenannte Kopfpauschale. Leute, wenn das kommt… Ich sag ja schon lange, ich brauch nur gut 10 Sekunden einen Politiker reden hören, schon werd ich aggressiv.

Hier ein Beitrag von campact! zu dem Thema: