Dezember 2010


Ich war heute gezwungen mal wieder zu Netto zu gehen, da es in den drei Läden davor keine tiefgefrorenen Bohnen gab. Normalerweise vermeide ich den Laden mit den langsamsten Kassen und unfreundlichsten Mitarbeitern ja, aber jetzt mußte es eben sein.

Hier in der Nähe hat vor 4 Tagen ein neuer Netto eröffnet und somit habe ich diesem die Chance gegeben, mein Bild von Netto zu revidieren. Nunja. Genutzt hat Netto diese Chance nicht, um es mal vorsichtig auszudrücken. Daß im Netto immer nur eine Kasse geöffnet hat, ist ja soweit schon als normal anzusehen. Auch daß die Schlange an der Kasse durch den halben Laden geht, ist nichts ungewöhnliches.

Ich stand da also im hinteren Teil des Ladens in der Kassenschlange. Vorne über den Kassen hängt ein Schild bei dem ich mich als Netto dafür schämen würde. Sinngemäß geht es darum, daß man als Kunde bei mehr als 5 Personen vor einem an der Kasse nach dem Öffnen einer weiteren Kasse FRAGEN soll. Warum kann Netto, bzw. die Kassiererin das nicht von selbst machen? Ok, soweit so schlecht. Ich stehe also so und die Kassiererin ist vermutlich so neu wie der Laden und es kommt zu einem Storno. Noch rege ich mich nicht auf. Sowas kann passieren. Wenn dann aber für das Storno eine Kollegin (vielleicht auch die Marktleiterin) kommt und diese die lange Schlange somit auch sieht, dann noch eine dritte Mitarbeiterin erscheint und irgendeinen Artikel in den Laden wegträgt, aber keine von den drei Damen auf die Idee kommt eine zweite Kasse zu öffnen, dannn rege ich mich durchaus auf.

Als ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit an der Kasse bin, frage ich, ob sie noch nicht daran gedacht hätte, eine weitere Kasse zu öffnen. Und was passiert? Sie nimmt das Telefon und telefoniert nach einer zweiten Kasse. Ich schüttel jetzt noch den Kopf…

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Am Freitag hörte ich die Wettervorhersage für den heutigen Sonntag. Es sollte Regnen. Gut, schmilzt der Schnee weg, am Montag morgen muß ich das Auto nicht freimachen und den Gehweg & Ausfahrt nicht freischippen. Zudem regnets die Photovoltaikanlage frei und es wird wieder Strom produziert.

Tja… Heute im Laufe des Tages haben wir schon ungefähr 50cm des „Regens“ in Form von Schnee weggeschippt. In ein paar Minuten schaue ich nochmal. Alles was ich jetzt wegmache muß ich mnorgen vor dem Arbeitengehen nicht machen.

Seit heute morgen ist mein DSL 16.000 wieder verfügbar. Und das weiterhin mit der von der 1&1-Hotline für unmöglich gehaltenen Dämpfung von 57dB.

Ich habe mal wieder Probleme mit meinem DSL-Anschluß. Seit heute irgendwann zwischen 11 und 12 Uhr habe ich eine DSL-Geschwindigkeit und Qualität, daß meine Modem-Verbindungen vor mehr als 10 Jahren im Vergleich dazu Hochgeschwindigkeitszugänge waren. Emails mit 2 oder 3kb abzurufen dauert mehrere Minuten – oder wird nach ein paar Minuten gleich ganz abgebrochen. Hier mal wieder das Telefon-Protokoll mit 1&1. Ein sehr netter Mitarbeiter heute übrigens.

Wie unsinnig eine kostenlose Hotline ist, die man nur erreichen kann, wenn man keine Fehler hat brauch ich nicht zu erwähnen, oder? Die 1&1-Hotline ist nämlich nur dann kostenlos wenn man auch übers Internet telefoniert. Blöd, daß das nicht funtkioniert, wenn ich einen Fehler melden muß.

16:19 Eine aktuell hohe Anruferdichte; Ich soll doch gerne später nochmals anrufen. Jaja…
16:20 Ich stelle sie jetzt zu einem passenden Berater durch. Knacks. Knacks. Knacks.
16:21 Momentan sind alle Berater in einem Gespräch. Einen Augenblick bitte… dü-düdü-düdüdüdü… Einen Moment, ich verbinde Sie weiter… Knacks. Knacks. Knacks. Knacks. Knacks.
16:22 siehe 16:21
16:23 siehe 16:21
16:24 siehe 16:21
16:25 bis 16:38 Ui… Schon jemand an der Leitung gehabt. Störung ist übermittelt. Jetzt harre ich der Dinge. Der Mitarbeiter war auf jeden Fall über die extreme Leitungsdämpfung erstaunt (mit der ich allerdings seit April problemlos DSL 16.000 hatte).

Am Montag (ar***kalt) befreie ich meinen etwas über ein Jahr alten Punto zuerst vom Schnee, friere mir anschließend beim Scheiben freikratzen fast die Finger ab (jaja, es gibt auch Handschuhe) und steige dann eh schon schlechtgelaunt in mein Auto. Schlüssel rein, Motor gestartet, Düsenjägerlärm und grauer, extrem beißender und stinkender Qualm kommen zur Lüftung rein. Ich Motor aus und laß mich zur Fahrertür rausfallen.

Der von der Fiat-Mobilitätsgarantie am Nachmittagg geschickte Pannendienst (hab auch erst am Nachmittag angerufen) hat dann scheinbar nicht alle Infos von Fiat bekommen. Oder der Fahrer nicht von der Zentrale. Der steigt ein, dreht den Schlüssel, Motor springt natürlich an (ist er ja auch am morgen), sagt „Der läuft doch…“ und geht wieder.

Heute habe ich dann den Punto selbst in die Werkstatt gebracht. Habe da schon mit dem Schlimmsten gerechnet (aber ist ja noch in der Garantie, also doch nur halb so schlimm). Der Fehler scheint allerdings bekannt zu sein. Keine 20 Sekunden später hat der Meister den Fehler ausfindig gemacht. Lichtmaschine war am Montag morgen eingefroren. Der dabei durchdrehende Riemen hat die Geräusche gemacht und ist dabei auch verbrannt, was zu Qualm und unglaublichem Gestank geführt hat. Jetzt kommt ein neuer Riemen rein und die LiMa wird abgeändert.

Morgen gibts ihn zurück. Solange habe ich einen Alfa Romeo Mito als Leihwagen. Schönes Autochen von innen, netter verarbeitet wie mein Punto, Stoff auf den Sitzen fühlt sich toll an und sieht gut aus. Den Sitz ansich finde ich aber extrem unbequem. Vielleicht nur eine Einstellungssache aber ich habe schon sämtliche Hebel durchversucht. Naja, morgen wird ja schon wieder zurückgewechselt.