Ärger


Überall lese ich, daß Herr Winterkorn angeblich „um Entschuldigung bittet“. Nein, das tut er nicht. Wortwörtlich sagt er „Ich entschuldige mich“. Das kann man nicht. Lernt jeder in der Schule. Aber was will man von Lügnern und Betrügern schon groß erwarten…

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Ich habe schon in 2011 darüber berichtet: Seit spätestens diesem Jahr enthalten alle neuen Sparkassen-Karten einen NFC-Chip. Auch Volksbanken und andere Banken haben diesen Chip in ihren Karten. Damit ist das kontaktlose Bezahlen möglich. Die Funktion nennt sich girogo.

Da ich diese Funk-Chips zum Kotzen finde und ich gar keine Wahl habe, ob von meiner Karte nun kontaktlos Geld abgebucht werden soll oder nicht und ich somit auch ständig eine weltweit einmalige ID durch die Gegend trage und somit theoretisch ständig verfolgbar und überwachbar bin, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich das Funken des Chips beenden kann, ohne die normale Funktion der Karte zu zerstören.

Diese Funkchips brauchen eine Antenne, um Kontakt aufnehmen zu können. Man muß also diese Antenne finden und zerstören, schon ist die Karte „funksicher“.

Ich habe mir eine starke Taschenlampe genommen und die Karte damit durchleuchtet. Bei mir verläuft die Antenne am Rand der Karte entlang – dies ist aber nicht bei jeder Karte so und selbst innerhalb der selben Bank/Sparkasse kann die Antenne an unterschiedlichen Stellen verlaufen. Also immer selber überprüfen und nicht die Position meiner Karte übernehmen.

Auf diesem Bild sieht man den etwas dunkleren Streifen. Das ist die eingebettete Antenne.

nfc01

An dieser Position (bzw. von der Rückseite der Karte her) habe ich nun die Karte mit einem kleinen Bohrer sehr vorsichtig zur Hälfte durchbohrt bis die Antenne an dieser Stelle durchtrennt ist. Ein kurzer Check mit einem NFC-Reader zeigte dann keine Funktion mehr an. Hier noch das Bild des kleinen Loches.

nfc02

Und schon ist die Karte wieder sicher und ich bin diese ungeliebte Funktion mit der man Kartendaten auslesen kann los.

10:30 Uhr, Nordirak. Ringsum verrecken unschuldige Menschen im Staub. Die Frisur hält. Drei-Wetter-Uschi.

Wann verschwinden die alternativlose Blockflöte, die schwarze Null und Deutschlands schlechteste Politikerin aller Zeiten eigentlich endlich von der Bildfläche?

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich endlich eine sichere Alternative zu WhatsApp zu suchen.

Gute Alternativen wären zum Beispiel Threema:

Threema ist eine Kurznachrichten-App mit einem besonderen Fokus auf Sicherheit. Echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert, dass niemand ausser dem vorgesehenen Empfänger eine Nachricht lesen kann.

Oder auch whistle.im:

Der Messenger, der deine Privatsphäre schützt.

Wir bei whistle.im glauben, dass Privatssphäre nichts damit zu tun hat, ob man tatsächlich etwas zu verbergen hat oder nicht, sondern einfach unser grundsätzliches Recht ist.

Ich möchte nämlich zum Beispiel nicht, daß Facebook immer weiß, wann und wo ich mich mit wem treffe oder wem ich die meisten Nachrichten schicke.

Deutschland gibt eine Hilfe von 1,5 Millionen für die Philippinen nach dem schlimmsten Taifun, der jemals irgendwo auf der Welt Land erreicht hat.

1,5 Millionen? Und für irgendwelche Banken, die selbstverschuldet in Schwierigkeiten stecken werden „Fantastilliarden“ an Euro zum Fenster rausgeworfen? Der geplante Haushalt Deutschlands für 2014 liegt übrigens bei knapp 300 Milliarden Euro. 1,5 Millionen wären ganze 0,0005 Prozent davon.

Allein unsere 631 Bundestagsabgeordneten kosten uns auf ein Jahr gerechnet über 300 Millionen Euro. Dafür, daß die meisten gefühlt gar nichts tun und der Rest hauptsächlich gegen uns arbeitet ganz schön teuer. Und mal locker das 200fache der „großzügigen“ Unterstützung für Menschen, die dringend Hilfe brauchen.

Natürlich helfen die Philippinen Deutschland nicht bei Naturkatastrophen wie z.B. dem Hochwasser, das wir dieses Jahr hatten. Vor allem weil sie es nicht können. Aber daß die Menschen auf den Philippinen unter noch korrupteren Politikern zu leiden haben wie wir hier, ist nicht deren Schuld.

Die EU hat für 2014 ein Budget von 135 Milliarden Euro, die sinnlos vergeudet werden. Und für die Philippinen als humanitäre Hilfe sind tatsächlich ganze 1,5 Millionen übrig.

Ich als Politiker würde mich ja in Grund und Boden schämen.

Was tut man so im allgemeinen, wenn man sich verletzt hat und man braucht ärztliche Hilfe? Man geht zum Arzt. Wenn das nun aber abends passiert, dann braucht man den Notdienst. Bis man da erstmal die Hotline-Nummer hat, wird man zum Elch. Die Auskunft schließlich sagt mir die 116117. Tja, blöd nur, daß diese Nummer in meinem Gebiet nicht geschalten ist und man eine unendlich lange 01805-Nummer wählen muß.

Hat man diese Hürde genommen, bekommt man dort die Auskunft, der augenärztliche Notdienst ist erst ab 19:00 Uhr besetzt. Blöd nun, wenn einem etwas vor 19 Uhr aber bereits nach dem Feierabend von weit und breit allen Augenärzten passiert.

Man kann nun versuchen über die 112 an Hilfe zu gelangen. Man landet dort bei der gleichen Person wie bei der 01805-Nummer. Sehr schön. Nicht. Wirklich weitergeholfen wird einem zwar nicht, aber man bekommt schon die Nummer der Notdienstes, der erst ab 19 Uhr besetzt ist. Leider ist dieser weder um 19 Uhr noch um 19:05 Uhr besetzt. Aber es wird eine Notfall-Handynummer angesagt. Blöd nur, daß sich unter dieser Handynummer niemand meldet.

Die Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses kann einem leider nicht direkt weiterhelfen, da kein Augenarzt da ist, aber… es wird einem komischerweise eine andere Augenfachklinik genannt (80 km entfernt), die zuständig wäre.

Blöd nur, daß ich für diesen unterirdischen Service 15,5% von meinem Bruttogehalt zu zahlen habe.

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