Auto


Überall lese ich, daß Herr Winterkorn angeblich „um Entschuldigung bittet“. Nein, das tut er nicht. Wortwörtlich sagt er „Ich entschuldige mich“. Das kann man nicht. Lernt jeder in der Schule. Aber was will man von Lügnern und Betrügern schon groß erwarten…

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Am Montag (ar***kalt) befreie ich meinen etwas über ein Jahr alten Punto zuerst vom Schnee, friere mir anschließend beim Scheiben freikratzen fast die Finger ab (jaja, es gibt auch Handschuhe) und steige dann eh schon schlechtgelaunt in mein Auto. Schlüssel rein, Motor gestartet, Düsenjägerlärm und grauer, extrem beißender und stinkender Qualm kommen zur Lüftung rein. Ich Motor aus und laß mich zur Fahrertür rausfallen.

Der von der Fiat-Mobilitätsgarantie am Nachmittagg geschickte Pannendienst (hab auch erst am Nachmittag angerufen) hat dann scheinbar nicht alle Infos von Fiat bekommen. Oder der Fahrer nicht von der Zentrale. Der steigt ein, dreht den Schlüssel, Motor springt natürlich an (ist er ja auch am morgen), sagt „Der läuft doch…“ und geht wieder.

Heute habe ich dann den Punto selbst in die Werkstatt gebracht. Habe da schon mit dem Schlimmsten gerechnet (aber ist ja noch in der Garantie, also doch nur halb so schlimm). Der Fehler scheint allerdings bekannt zu sein. Keine 20 Sekunden später hat der Meister den Fehler ausfindig gemacht. Lichtmaschine war am Montag morgen eingefroren. Der dabei durchdrehende Riemen hat die Geräusche gemacht und ist dabei auch verbrannt, was zu Qualm und unglaublichem Gestank geführt hat. Jetzt kommt ein neuer Riemen rein und die LiMa wird abgeändert.

Morgen gibts ihn zurück. Solange habe ich einen Alfa Romeo Mito als Leihwagen. Schönes Autochen von innen, netter verarbeitet wie mein Punto, Stoff auf den Sitzen fühlt sich toll an und sieht gut aus. Den Sitz ansich finde ich aber extrem unbequem. Vielleicht nur eine Einstellungssache aber ich habe schon sämtliche Hebel durchversucht. Naja, morgen wird ja schon wieder zurückgewechselt.

…hat es mich da heute morgen. Denn mein Auto war dieses Jahr zum ersten Mal zugefroren. Rundum. Dick und fest und hart. Grad hab ich es noch vom goldenen Herbst (und mir fällt auf, daß das doch eigentlich goldener Oktober heißt, oder?) und dann friert mir das Auto im September schon knallhart zu. Hmmm, wo sind die ganzen Eiskratzer aus dem letzten Jahr?

Dabei wollte ich noch ’n Monat lang Cabrio fahren dieses Jahr. Was für ein mistiger Sommer dieses Jahr!

Eigentlich sollen Beschleunigungsstreifen auf Autobahnen und Bundesstraßen doch dazu dienen, daß man seine Geschwindigkeit dem fließenden Verkehr anpassen kann, um gefahrlos auf die Autobahn oder Bundesstraße zu wechseln.

Links habe ich mal aufgezeichnet, wie ich Beschleunigungsstreifen kenne… oder gekannt habe bis letzten Freitag. Die künstlerische Qualität der Zeichnung jetzt bitte mal nicht beachten. 😉

Allerdings kam jetzt jemand extrem schlaues auf die Idee, daß man das verändern muß. Welcher Teufel den Verantwortlichen da geritten hat, kann ich mir nicht vorstellen. So wie rechts sehen diese Streifen jetzt aus. Ja, genau, der dicke weiße durchgehende Streifen wurde fast bis zum Ende durchgezogen und dort eine winzige Lücke gelassen, die die Einfahrt erlaubt. Ich habe jetzt folgende Möglichkeiten:

    Ich beschleunige auf dem Beschleunigungsstreifen, und reiße am Ende bei knapp 100 km/h das Lenkrad nach links. Dabei werde ich mit Schwung auf die B14 katapultiert.
    Ich beschleunige, bremse ab und fahre mit einer Geschwindigkeit weit unter 100 km/h als Hindernis auf die B14.
    Ich fahre bis zum Ende des Beschleunigungsstreifens, halte an, warte auf eine Lücke und fahre auf die B14.
    Ich schere mich einen Dreck um die durchgezogene Linie und fahre wie immer auf die B14: Sicher, mit angepaßter Geschwindigkeit und sanft nach links lenkend.

Der größte Hammer ist der Beschleunigungsstreifen zwischen Rottweil und Zimmern in Richtung Tuttlingen. Dort ist der Streifen so weit durchgezogen, daß ein Auffahren auf die B14 ohne Überfahren der durchgezogenen Fahrbahnmarkierung definitiv nicht möglich ist.

Nach 5 Tagen kann ich aus Erfahrung sagen, daß sowohl ich wie auch alle anderen Autofahrer sich für die letzte Variante entschieden haben und sich einen Dreck um die durchgezogene Linie kümmern.

Ich habe da noch ein kleines Hobby, das unter anderem auch dazu führt, daß ich abnehmen will. Meine barchetta!

barchetta

Ein kleines Cabrio… wirklich klein, also je weniger man wiegt desto besser. Also so mindestens 10 Kilo hätte ich gerne noch weg diesen Sommer.

Claudi, wie siehts aus? Wann gehen wir das nächste Mal schwimmen? 🙂