GAU


10:30 Uhr, Nordirak. Ringsum verrecken unschuldige Menschen im Staub. Die Frisur hält. Drei-Wetter-Uschi.

Wann verschwinden die alternativlose Blockflöte, die schwarze Null und Deutschlands schlechteste Politikerin aller Zeiten eigentlich endlich von der Bildfläche?

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Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich endlich eine sichere Alternative zu WhatsApp zu suchen.

Gute Alternativen wären zum Beispiel Threema:

Threema ist eine Kurznachrichten-App mit einem besonderen Fokus auf Sicherheit. Echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert, dass niemand ausser dem vorgesehenen Empfänger eine Nachricht lesen kann.

Oder auch whistle.im:

Der Messenger, der deine Privatsphäre schützt.

Wir bei whistle.im glauben, dass Privatssphäre nichts damit zu tun hat, ob man tatsächlich etwas zu verbergen hat oder nicht, sondern einfach unser grundsätzliches Recht ist.

Ich möchte nämlich zum Beispiel nicht, daß Facebook immer weiß, wann und wo ich mich mit wem treffe oder wem ich die meisten Nachrichten schicke.

Vielen Dank für die Worte gegen Atomkraft, ob militärisch genutzt oder in Kernkraftwerken – wo er zumindest andeutet, auf mittlere Sicht immer weniger Atomkraft nutzen zu wollen.

Heute vor 25 Jahren ging Block 4 des AKWs Tschernobyl in die Luft. Damals wurde mit aller Gewalt versucht, zu vertuschen, zu Lügen, die Menschen in trügerische Sicherheit zu wiegen. Nur nichts zugeben.

Jetzt haben wir Fukushima. Dort sind 4 Blöcke zerstört, die weitaus mehr radioaktives Material enthalten. Und auch das Lügen, Betrügen und Vertuschen ist auf einer ganz neuen Ebene angekommen. Diesmal wird nicht gelogen, wegen des Systems des Kommunismus sondern wegen des Kapitalismus. Und daß, wenn es irgendjemandem an den Geldbeutel geht, ein weitaus größerer Ehrgeiz entwickelt wird, andere zu täuschen, ist inzwischen wohl jedem klar. Kein Tag, an dem nicht etwas verlautbart wurde, ohne daß kurze Zeit später Tepco die Meldung als Unwahr oder Unrichtig dargestellt hätte. Die Lügen nicht nur uns an, sondern sich selbst in die eigene Tasche.

Vergeßt nur nicht, weiterhin gegen Atomkraft zu demonstrieren – und/oder zu handeln. Atomkraftfreier Strom ist möglich und bezahlbar. Sogar billiger zu haben wie der Strom von der EnBW – dem Atomkraft-Riesen in Deutschland. EnBW- und Yello-Strom enthalten zu ~50% Atomstrom (lt. Stromkennzeichnung der EnBW).

Nachdem nun die Gegend um Fukushima radioaktiv verstrahlt wird haben sich unsere Europa-Politiker wohl gedacht, das sei mal wieder eine gute Gelegenheit, sich ins Gedächtnis zu bringen. So wurden nämlich strengere Kontrollen für Lebensmittelimporte aus Japan verordnet aber gleichzeitig wurden auch die Grenzwerte für die Radioaktivität um das 20fache erhöht. Nachzulesen hier. (via Der Lindwurm)

Da faßt man sich doch an den Kopf! Wieso werden eigentlich immer die Versagerpolitiker nach Straßburg abgeschoben, wo sie so einen enormen Schaden verursachen können – und es auch tun. Man denke nur an E10, Energiesparbirnen, Umweltzonen und Feinstaubplaketten (das nur indirekt durch die EU).

Und nein, nicht wegen des Unfalls in Japan, diese Demonstration war schon lange geplant. In Berlin haben angeblich spontan 100.000 Menschen gegen Atomkraftwerke protestiert.

Und was gibt’s als offizielle Reaktionen? Die AKW-Betreiber sagen, „deutsche Kernkraftwerke sind erdbebensicher“. <IRONIEMODUS> Ja, sicherlich genau so sicher wie in die in Japan. </IRONIEMODUS> Da Japan in einem tektonisch aktiven Gebiet liegt werden dort schon immer erdbebensichere Gebäude erstellt. Jetzt frage ich mich doch, weshalb es dann in einem erdbebensicheren AKW zu einem Super-GAU kommt?

Die deutsche „Politikelite“ richtet ein Krisentreffen im Kanzleramt aus. Vermutlich geht es dabei jedoch um etwas ganz anderes wie das, was dann vor der Presse verkündet wird. Es geht denen doch nur darum, möglichst gut aus der Sache rauszukommen und bei den ganzen anstehenden Wahlen nicht so viele Stimmen zu verlieren. An den Willen des Volkes wird da kein Gedanke verschwendet. Wäre ja auch das erste Mal seit langer Zeit. Frau Merkel spricht „von einer außergewöhnlich ernsten Situation“ und es sei zu früh für Schlußfolgerungen. Zu mehr läßt sie sich -spontan wie wir sie kennen- nicht hinreißen. Aussitzen, wie sie es von „Papa Kohl“ gelernt hat. Nicht mehr mit uns, Frau Merkel! Herr Westerwelle meint „es sei jetzt nicht die Zeit“ für eine Diskussion über die Risiken der Atomkraft angesichts des großen Leids in Japan. Doch, Herr Westerwelle, genau jetzt ist die genau richtige Zeit dafür. Nicht weder Gras drüber wachsen lassen und die Bürger für dumm erklären! Bundesumweltminister Norbert Röttgen stößt ins gleiche Horn und meint, es sei zu früh angesichts der Schreckensbilder aus Japan. Wann wäre es dem Herrn Röttgen denn angenehm? Nach den diesjährigen Wahlen? Wenn er in Pension geht? Oder in etwa 30 Jahren, der ungefähren Halbwertszeit von Cäsium 137 und Strontium 90?

Schon letztes Jahr wandte er sich scharf gegen Bundesumweltminister Norbert Röttgen, und das sogar obwohl Röttgen natürlich auch für Atomkraft ist – nur eben aus Mappus Sicht heraus sich zu viele Gedanken macht. Mappus wollte wie auch bei Stuttgart 21 mal wieder in Bulldozer-Manier eine Entscheidung festsetzen.

Wollt ihr wirklich weiterhin von diesem machtgeilen Menschen regiert werden, der sich einen Dreck um die Belange der Bürger schert?

Geht wählen am 27. März – aber sicher nicht die CDU!

Über den Wahl-O-Mat kann man herausfinden, welcher Partei man wohl nahesteht – wer einen also am besten vertreten könnte. Das Ergebnis ist natürlich nur eine grobe Richtungsangabe.

Da kommt dann z.B. so etwas raus: